Fassaden-TÜV

Wartung, Inspektion und Pflege

Achtung: Die Sicherheitspflicht liegt bei den Eigentümern, nur der haftet, wenn was passiert z.B. das Herabfallen von losen Teilen usw.

Nicht nur ein Auto, ein Kamin usw. braucht jährlich einen TÜV, auch eine Fassade sollte mindestens alle 2 Jahre auf Schäden (Risse, Abplatzungen, Ausblühungen, Verfärbungen, Algen, Bauanschlussfugen usw.) von einem Fachmann überprüft und gewartet werden!

Schon ein kleiner Riss an der Oberfläche kann zu einem Totalschaden führen. Wenn Wasser in die Fassade eindringen kann ist ein sicherer Schaden bereits vorprogrammiert.

Je früher Schäden erkannt werden desto kostengünstiger können sie behoben werden!

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Was wird beim Fassaden-TÜV gemacht?

  1. Augenschein
  2. Prüfen: Risse, lose Teile, Hohlstellen
  3. Korrosionsspuren, Abplatzungen
  4. Wassereintritte, Hinternässung
  5. Befestigungen, Abdeckungen, Verfärbungen
  6. Div. Bauanschlussfugen
  7. Sanierungsvorschlag mit Angebot
  8. Fachlich Dokumentation und Beurteilung nach bestem Wissen und Gewissen

Wartung

WDVS- und Putzsysteme müssen, wie alle anderen der Witterung ausgesetzten Bauteile, extremen Belastungen standhalten. Frost, Feuchtigkeit, Hitze und Temperaturschwankungen beeinflussen die Lebensdauer.

Die Erfahrung der vergangenen Jahrzehnte mit Wärmedämmverbundsystemen zeigen, dass zugelassene fachgerecht verlegte und im Zuge der Fassadensysteme (ausführungsbegleitende Qualitätskontrolle) ihre Funktion über längeren Zeitraum bewahren.

Die Voraussetzung dafür ist die systemkonforme Anwendung, Verarbeitung und in weiterer Folge auch die Wartung sowie Instandhaltung (durch Fachunternehmen) der Fassadensysteme.

Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) bieten nicht nur Schutz vor Kälte im Winter bzw. vor Überhitzung im Sommer, sie schützen auch die Wand vor schädlichen Einflüssen.

Die Dämmung hält die Temperaturschwankungen im Wandbildner gering, das Putzsystem bietet Schutz vor Witterung und mechanischen Einflüssen.

Wie alle anderen der Witterung ausgesetzten Bauteilen und Baustoffe müssen WDVS teilweise extremen Belastungen standhalten.

Insbesondere Frost, Feuchtigkeit, Hitze und Temperaturschwankungen wirken sich auf die Lebensdauer der Fassade aus.

Zugelassene WDVS müssen eine Vielzahl an Prüfungen und Simulationen bestehen, welche genau diese Faktoren simulieren und somit eine Lebensdauer von zumindest 25 Jahre belegen (entspricht ETAG 004).

Die Erfahrung aus mehr als vier Jahrzehnten mit mehr als 400.000 m² verlegten WDVS im deutschsprachigen Raum zeigen, dass zugelassene und fremdüberwachte sowie fachgerecht verlegte WDVS ihre Funktion über diesen Zeitraum zur Gänze bewahrt haben.

Damit erfüllen sie nicht nur ihre energieeinsparende Wirkung in vollem Umfang, sondern tragen auch zur dauerhaften Ästhetik der damit gedämmten Objekte bei.

Neben der produkttechnischen Eignung müssen WDVS nach korrekter Planung und Verarbeitung in weiterer Folge instandgehalten werden.

Wie es bei anderen technischen Produkten (z.B. Haustechnik oder KFZ) längst als selbstverständlich gilt, ist auch bei WDVS eine regelmäßige Überprüfung und ggf. Wartung notwendig, um ihre Funktionalität zu erhalten und die vorgesehene Lebensdauer zu erreichen.

Für Pflege und Wartung empfiehlt sich der Abschluss eines Wartungsvertrages!

Achtung!

Es werden auch keine Schäden (z.B. Hagel) von Versicherungen mehr übernommen, wenn im Vorhinein bei der Verarbeitung (mind. 3 mm Armierung, Schlagregensicher, wasserdichter Sockel usw.) schon Fehler gemacht wurden, bzw. vorher nie eine Wartung der Fassade vorgenommen wurde.

Von der Fa. WDVS werden die Schäden nach bestem Wissen und Gewissen fachlich bewertet und dokumentiert.

Danach wird ein Sanierungsvorschlag erstellt und kann gegebenfalls gleich darauf repariert werden. Alles aus einer Hand.

Je früher die Schäden erkannt werden desto kostengünstiger können sie behoben werden.

Pflege und Nutzung

Die Pflege von WDVS beschreibt jenes Vorgehen, welches das optische Erscheinungsbild langfristig positiv beeinflusst und auch Wartungsmaßnahmen verzögern kann.

Unter Pflege fällt unter anderem:

  • Regelmäßige Reinigung

Insbesondere Schmutzablagerungen an der Fassade und An- und Einbauteilen (z.B. Fensterbänken, Leuchten, Schildern) können maßgeblich zur Verschmutzung der Fassade (Schmutzabläufer, Spritzwasser) beitragen und sollten regelmäßig entfernt werden.

  • Bepflanzung

Bäume und Sträucher unmittelbar an das WDVS angrenzend können die Feuchtebeanspruchung erhöhen und somit mikrobiellen Befall begünstigen und das WDVS beschädigen.
Sie sind daher in regelmäßigen Abständen entsprechend zurückzuschneiden.
Direkter Bewuchs an der Fassade durch Rank- und Kletterpflanzen ist generell zu vermeiden.

  • Ableitung von Niederschlagswasser

Stark verschmutzte Entwässerungseinrichtungen (Hängerinnen, Fallrohre) verhindern ein kontrolliertes Ableiten und sind regelmäßig zu reinigen.

  • Spritzwasserbelastete Flächen

An horizontalen Flächen wie Vordächern, Verblechungen an Gesimsen und Bodenbelägen sammeln sich große Mengen an Schmutzpartikeln, die bei Niederschlag durch Spritzwasser an die Fassade gelangen.

Diese Flächen sind daher in regelmäßigen Abständen zu reinigen.

  • Winterliche Räumung

Längerfristige Schneeanhäufungen direkt an der Fassade bringen einen erhöhten Feuchteeintrag mit sich und sollten insbesondere bei bereits verwitterten oder beschädigten Flächen vermieden werden.

Eine unverhältnismäßige Anwendung von Streusalzen direkt im Anschlussbereich zur Fassade ist jedenfalls zu vermeiden.

  • Lüftungsverhalten

Permanentes Kipplüften in der kalten Jahreszeit führt zu Kondensatbildung im kalten Außenbereich des Fenstersturzes. Dies kann mikrobiellen Befall maßgeblich fördern und ist zu vermeiden.

Inspektion

Unter Inspektion versteht sich die intervallmäßige Kontrolle des WDVS durch sachkundige Personen auf Beschädigungen sowie Alterungs- und Abnutzungserscheinungen, um allfällig erforderliche Maßnahmen frühzeitig setzen zu können.

Art und Umfang der Prüfintervalle sind u. a. abhängig von der Lage des Objekts, den vorherrschenden Witterungsbedingungen, den baulichen Gegebenheiten (z.B. konstruktiver Witterungsschutz) sowie Art und Umfang der Nutzung.

Abweichend von festgelegten Prüfintervallen ist eine Kontrolle nach unvorhergesehenen Ereignissen (z.B. Hagel) oder Eingriffen in das WDVS bzw. das Bauwerk selbst (An-, Zu-, oder Einbauten) anzustreben.

Eine Beeinträchtigung des WDVS kann gegeben sein durch:

  • Umweltbedingte Einflüsse
    • Verschmutzung
    • Kreiden, Absanden
    • Rissbildung
    • Farbtonveränderung
    • Mechanische Beschädigung (z.B. Hagel)
  • Nutzerbedingte Einflüsse
    • Lüftungsverhalten (Dauer-, Kipplüftung)
    • Unsachgemäße Fremdmontage
    • Unsachgemäße Nutzung
    • Mechanische Beschädigung (z.B. Fahrrad)

Die intervallmäßige Kontrolle umfasst die augenscheinliche Überprüfung des WDVS unter Zuhilfenahme einfachster Prüftechniken (z.B. Wisch- und Klopfprobe), d.h., sie wird gänzlich zerstörungsfrei durchgeführt.

Für die Lebensdauer des WDVS sowie das optische Erscheinungsbild ist es erforderlich, bei Erkennen von etwaigem Wartungsbedarfs schnellstmöglich Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Wir empfehlen grundsätzlich, bei erkanntem Wartungsbedarf entsprechende Hilfestellung durch Fachfirmen, die zertifizierte WDVS-Fachverarbeiter angestellt haben, heranzuziehen.

Diese haben einschlägige Kenntnisse und Kompetenzen.

Für die Pflege und Wartung empfiehlt sich ein Abschluss eines Wartungsvertrages.

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